XOS - Das modulare Betriebssystem
Software ist das Lebenselixier jedes Netzwerks. Bereits Anfang 2000 erkannte Extreme Networks die Notwendigkeit einer grundlegend neuen Software-Architektur angesichts konvergierender Netzwerksysteme, wodurch immer mehr unternehmenskritischer Datenverkehr in eine zusammenhängende Netzwerk-Infrastruktur gelangte. Das Ergebnis der über dreijährigen Forschung und Entwicklung, ExtremeWare® XOS, bietet umwälzende Neuerungen und bislang unerreichte Kapazitäten, die den Stand der Technik in der Netzwerktechnologie neu definieren:
SKALIERBARKEIT
Modularität: Basierend auf einer Unix-ähnlichen Plattform, nutzt ExtremeWare XOS die Modularität zur Aufteilung von Tasks.
Multiprozessor-Betrieb: Durch den parallelen Einsatz mehrerer CPUs lässt sich die Netzwerk-Steuerschicht wirksam skalieren.
Externe Rechensysteme: Tasks nutzen ein IP-basiertes, prozessübergreifendes Standardprotokoll; die einzelnen Tasks laufen entweder im Switch oder auf extern angeschlossenen Rechnerplattformen.
Virtuelles Routing und Switching: Mehrere virtuelle Routing- und Switching-Instanzen sind verfügbar, wobei jede überlappende Adressbereiche zulässt. Damit können auch unterschiedliche Nutzergruppen eine einzelne physische Netzwerk-Infrastruktur nutzen.
STABILITÄT
Unterbrechungsfreies Failover: Steuerschicht- und Switch-Fabric-Elemente können stoßfrei auf Reservesysteme umschalten, ohne den Datenverkehr für Anwender und Anwendungen zu stören.
Unterbrechungsfreie Software-Upgrades: Die Software lässt sich vor Ort aktualisieren, ohne das System herunterfahren oder den Switch außer Betrieb setzen zu müssen. Außerdem können neue und alte Softwareversionen parallel arbeiten, sodass der Switch bei einer Störung automatisch auf die vorherige Version umschaltet.
Anhalten/Neustarten der Module: Im Operator-Betrieb können einzelne Software-Module manuell angehalten und neu gestartet werden, ohne die anderen Module im System zu beeinflussen.
Selbstreparierende Software: Sämtliche Module und Threads werden permanent überwacht sowie automatisch angehalten und neu gestartet, sobald sie nicht mehr reagieren - in der Regel bevor eine Wartung im Netzwerk notwendig wird.
Geschützte Tasks: Jeder Task läuft in einem eigenen geschützten Speicherbereich, sodass er andere Tasks im System in keinem Fall negativ beeinflussen kann. Das senkt die Zeit zur Einführung neuer Funktionen und sichert eine maximale globale Systemverfügbarkeit.
SECURITY
DoS-Schutz: Automatische Erkennung und Abwehr von DoS (Denial-of-Service)-Angriffen gegen den Switch.
Interaktive Angriffsabwehr: Durch Ausnutzung der CLEAR-Flow Hardware-Funktionalität steht eine Software-Infrastruktur zur Angriffsabwehr bereit, mit der sich Viren sowie Hacker identifizieren und isolieren lassen, noch bevor Schaden am Netzwerk entsteht.
Erweiterte ACL-Sprache: Mit der hoch entwickelten, flexiblen ACL-Richtliniensprache lassen sich selbst komplexe Regeln einfach darstellen.
ERWEITERBARKEIT
XML: Die gesamte interne Konfiguration wird mittels XML-Datendarstellung gespeichert und verwaltet. Damit wird die rechnerübergreifende Kommunikation stark vereinfacht, und XML-fähige APIs können problemlos mit dem System kommunizieren.
Modul-Downloads im Betrieb: Neue Module lassen sich in laufende Switches herunterladen und aktivieren, ohne Neustart des Switches oder Beeinträchtigung des Betriebs.
Konfigurierbares CLI: Mit TCL-Skripten können anwenderspezifische Befehle aufgebaut werden, entweder für eine Sprachlokalisierung oder um Stapelbefehle für wiederkehrende Vorgänge zu erstellen.
Hardware-Abstraktion: Ein spezieller Hardware Abstraction Layer (HAL) macht die Software unabhängig von einer bestimmten Hardware-Architektur, sodass die Bedienumgebung problemlos auf verschiedene Hardware-Plattformen portiert werden kann.
Abwärtskompatibilität: Neben der beschriebenen Zukunftsausrichtung ist ExtremeWare XOS außerdem mit älteren Versionen der Switch-Software abwärtskompatibel. Das Standard-CLI entspricht Extreme Ware 7.x. Nur bei Bedarf werden die neuen Funktionen von ExtremeWare XOS dem Anwender präsentiert.
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