Allegro Packets

Netzwerk-Troubleshooting portable & smart

Allegro Packets bietet mit dem Allegro Network Multimeter eine innovative Troubleshooting-Appliance zur Analyse von Netzwerkproblemen. Systemadministratoren und IT-Profis profitieren von dem Netzwerk-Debugger, da er weitreichende Analysemöglichkeiten in allen Netzwerkschichten bietet.


Highlights

  • Mobile Appliance für 1 bis 100GBit/s
  • Übersichtliche Darstellung komplexer Netzwerkstrukturen
  • Schnelle Fehlersuche durch intuitives Webinterface
  • Analyse und Korrelation aller Metadaten auf Layer 2–7
  • Selektive und nachträgliche Pcap-Extraktion
  • Echtzeitanalyse sofort nach Inbetriebnahme
  • Entwicklung und Support in Deutschland

Der Troubleshooter

Die Allegro Network Multimeter unterstützen Analysen des Netzwerkverkehrs in Echtzeit sowie von historischen Daten. Dabei werden alle Daten über die Netzwerkschichten 2 bis 7 analysiert und korreliert. Netzwerkprobleme oder unerwarteter Verkehr können so sekundenschnell erkannt werden. Die Appliances sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich: als mobile oder Rack-Variante, für kleine Rechenzentren, große ISPs, aber auch für das lokale Firmennetz.


Ergänzung zu Wireshark

Die Troubleshooting-Appliances dokumentieren das große Ganze ebenso wie das exakte Detail. Mögliche Netzwerk- oder Applikationsprobleme können gesucht, vorgefiltert und im Anschluss als Pcap extrahiert werden. Dies erleichtert die Wireshark-Analyse, da nur noch ein Bruchteil des Gesamtverkehrs untersucht werden muss. Mit dem teils standardmäßig integrierten Pcap-Ringpuffer ist dies auch für weit zurückliegende Vorgänge in der Vergangenheit möglich.


Schnell zur Diagnose

Mithilfe von Click-Through-Strukturen und selektiver Pcap-Extraktion ist ein schnelles Auffinden relevanten Inhalte möglich. Mit der Webinterface-Suchfunktion kann nach MAC- oder IP-Adressen, nach Ports, VLANs, TCP-Handshakes, HTTP-Latenzen u.v.m. sortiert, gesucht und gefiltert werden. Die Ergebnisse werden in Sekundenbruchteilen angezeigt und ermöglichen so eine Analyse ohne Wartezeiten.


Umfassende Analysen

Die Allegro-Systeme beinhalten viele verschiedene Analysemodule für L2 bis L7. Es können etwa auf L2 alle verschiedenen Ethernet-Typen wie z.B. LLDP untersucht und extrahiert oder automatisch nach Mircobursts auf dem Link gesucht werden. Auf L4 TCP können z.B. Retransmissions global oder pro IP-Endpunkt analysiert, auf L7 mögliche VoIP-Qualitätsprobleme in SIP- und RTP-Strömen gefunden werden. Diese Module werden von Allegro Packets ständig erweitert.


Unkomplizierter Einstieg

Die Allegro-Analyzer können an jeder Stelle im Netzwerk schnell und unkompliziert eingebunden werden. Eine Installation ist nicht nötig. Der Zugriff erfolgt über das browserunabhängige Webinterface und ist auch remote möglich. Je nach Bedarf kann das Allegro-System am Mirror-Port, Tap oder als Bridge installiert werden.


Der Allegro 200 ist mit 260g Gewicht eine ultra portable Appliance, welche kaum größer als ein Smartphone ist. Die Lösung kann den Datenverkehr von bis zu 50 PCs bzw. Servern und Datenraten bis zu 1 GBit/s full duplex sofort nach Inbetriebnahme analysieren.

Der kleine Analyzer ist als portable Variante mit 2GB In-Memory Datenbank erhältlich. Als Anschlüsse dienen 2x 1Gbit/s Ports zum Analysieren von 1 Link inline, per Tap oder für bis zu 2 Mirror-Ports.

Das Management ist über einen beiliegenden USB-Ethernet-Adapter oder USB-Wlan-Adapter möglich.

Eine externe Festplatte oder SSD kann über USB3 als Paket-Ringpuffer angeschlossen werden und ermöglicht eine Daueraufzeichnung von bis zu 2GBit/s.

Die Appliances der Allegro 1000 Serie sind kostengünstige Einstiegsversionen für Analysen in 10G- und 1G-Umgebungen für bis zu 10.000 Server. Alle Appliances können um SFP+ Ports, Paket-Ringpuffer und zusätzlichen In-Memory-Datenbankspeicher erweitert werden. Die Allegro 1000er Serie kann durch die Port-Erweiterungen zur Fehler-Analyse auch transparent inline in Spanning Tree oder LACP-Trunks installiert werden.

Als Versionen gibt es den portablen Allegro 1000 und den Allegro 1200 als 1U-Rack Unit. Beide Appliances haben die gleiche Verarbeitungsleistung. Der Allegro 1000 ist als portables System ausgelegt und besitzt daher nur einen Erweiterungsslot. Der Allegro 1200 hingegen bietet 2 Slots, einen für erweiterte Netzwerkports und den anderen für eine große interne Festplatte. Beide Appliances können zusätzlich mit einer high-speed NVMe SSD ausgerüstet werden.

Allegro 1000 und 1200 haben in der Basisversion 2x SFP+ für 1G und 10G SFP-Module, 5x 1G-BaseT für die Analyse und 1x 1G-BaseT als Management-Port. Darüber hinaus gibt es Erweiterungskarten für bis zu 4 SFP+ Ports, 2x 10G-BaseT-Ports, 4x 1G-BaseT-Ports, 2x SFP28, 2x QSFP28 oder 2x SFP+ mit GPS-Anschluss für absolut exakte Zeitstempel im Nanosekundenbereich. Die Grundversion ist mit einer 16 GB In-Memory-Datenbank ausgerüstet. Diese kann jeweils auf 64 GB oder 128 GB erweitert werden.

Als Ringpuffer können interne Festplatten oder NVMe SSDs eingebaut werden. Mit der NVMe-SSD wird eine Dauerschreibrate von bis zu 10GBit/s ermöglicht. Zusätzlich ist, wie beim Allegro 200, der Anschluss von externen USB3-HDDs oder SSDs möglich.

Allegro 3000 Serie

Die Allegro 3000 Serie ist die High-End - Version mit Unterstützung von QSFP28-Anschlüssen für 40- und 100 GBit/s. Diese hochperformanten Analyse-Appliances eignen sich hervorragend für ISPs, große Rechenzentren und große Unternehmensnetze zur Linkanalyse an Knoten mit hoher Last.

Die Appliances der 3000er Serie unterscheidet sich von der 1000er Serie durch eine viermal so hohe Paketverarbeitungsrate. Dies ermöglicht eine Analyse in Echtzeit und von historischen Daten für bis zu 40 GBit/s. Durch die optional erhältlichen Erweiterungen für 25G (2x SFP28) und 40G/100G (2x QSFP28) ist die Allegro 3000er Serie die Appliance zur Analyse für Netze mit 25, 40 oder 100G-Anschlüssen.

Analog zur 1000er Serie ist die Allegro 3000 Serie als 1U-Gerät (Allegro 3200) sowie als portable Version (Allegro 3000) mit den gleichen Anschlüssen wie die 1000er Serie erhältlich. Alle Erweiterungsoptionen der 1000er Serie sind auch für den Allegro 3000 bzw. 3200 erhältlich.

Die Allegro 3000er Serie hat für große Netzanalysen in der Grundversion 64GB In-Memory-Datenbank. Dieser ist erweiterbar auf 128 GB. 

Als Ringpuffer können interne Festplatten, NVMe SSDs oder externen USB3-HDDs/SSDs verwendet werden.